Unser Beitrag zur Schülerakademie Oberbayern-West
im Jahr 2001

Erderkundung aus dem All

Klimatische und ökologische Aspekte der Satellitenfernerkundung

Die satellitengestützte Erderkundung gewinnt in vielen Berufen und in der Wissenschaft zunehmend an Bedeutung. Insbesondere klimatologische, wetter- und vegetationskundliche Beobachtungen ermöglichen groß- und kleinräumige ökologische Aussagen, wie sie mit herkömmlichen Methoden nicht möglich sind.

Der Kurs vermittelt hierzu Theorie und Praxis im Bereich der digitalen Bildverarbeitung und er gibt Einblicke in die Methoden und Techniken der Erdbeobachtung über Satelliten. Naturkundlich interessierte Schüler finden hier ein neues ergiebiges Betätigungsfeld. Am Ende des Kurses stehen Exkursionen in die Forschungsgebiete der Münchner Hochschulinstitute zur Fernerkundung.

Neben diesen satellitenorientierten Inhalten wird den Präsentations- und Kommunikationstechniken breiter Raum eingeräumt. Hier wird von jedem Teilnehmer erwartet, dass er an der Internetpräsenz der Gruppe mitarbeitet, dass er sich an Colloquien mit Fachleuten aktiv beteiligt und dass er gelegentlich auch ein Wochenende mit der Kursgruppe verbringt.

Voraussetzungen: Schüler der 9. bis 11.Jgst., (in Ausnahmefällen auch aus K12) mit guten PC-Grundkenntnissen, mit privatem Internetzugang und mit ausgeprägt naturkundlichem Interesse.

Soweit die Ausschreibung. Die 5 Meldungen für diesen Kurs waren dann doch recht spärlich, eine naturwissenschaftlich-technische Zielsetzung ist derzeit in den Augen der Schüler nicht sehr attraktiv.
Neben "kommunikativen" Gründen für die kleine Teilnehmerzahl in der Ausschreibungszeit zeigte sich auch, dass insbesondere die Erreichbarkeit der durchführenden Schule ein sehr großes Hemmnis für eine Teilnahme darstellt. Insbesondere die Querverbindungen zwischen einzelnen S-Bahn-Strecken stellen einen gravierenden Zeitfaktor dar.


Jam, Benedikt, Max - Petra und Julia im Herbst 2001

In der Folgezeit sind auch die Schulaufgaben-Termine der Schüler ein ständiges Problem, sodass an der ersten größeren Veranstaltung von den 5 Schülern nur 2 teilnehmen konnten.