 Geowerkstatt
München
Meine persönliche "digitale Schultasche"
als lokale und globale Lernwelt
Hier gibt
es neue Möglichkeiten - zum selbstgesteuerten Lernen
(Didaktik, Mathetik und Methodik) - zur Integration in den
Fach-Unterricht (Infrastruktur im Lehrerklassenzimmer, Unterrichtsmethodik) -
zu Anwendungen im fachzentrierten Projekt-Unterricht (Beispiel-Szenarien) -
als zentrales Hilfsmittel eines G8-Seminarkurses (E-Portfolio)
Diese digitale Schultasche
zum bayerichen G8 baut auf Erfahrungen und Vorbildern aus Schleswig-Holstein,
Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Österreich
und der Schweiz auf.

Im
Mindmap liegen Links zu erklärenden Texten unten auf der
Seite, und hier ist die
Liste unserer begleitenden Fortbildungen
PC,
Internet & Co: Standardsoftware (OpenOffice-Suite),
Bildverarbeitung, Websoftware und der WOS-Server stellen die
wesentlichsten IT-Anwendungen für das G8 in Bayern dar.
Über themenorientierte Lernszenarien, z.B. im Geographie-Unterricht,
lassen sich die wesentlichen IT-Kompetenzen erwerben: Das
"Europa-Reisebüro"
auf dem Stick für das G8BayernGeo7. Der
"Internationale Holzhandel" auf dem Stick für
das G8BayernGeo8. "Umweltreporter
berichten" in der 8. bis 10.Jgst. (zur Schreibkultur) Die
"Schülerakademie" für zukünftige Manager
in der 10.Jgst. Das "E-Portfolio" begleitend zum
G8-Seminarkurs in der 11.+12.Jgst. Die "Stundenskizze"
als Szenarium für den Lehrer: Je Klasse ein USB-Stick mit
den vorgesehenen IT-Anwendungen, den Namenslisten, Formblättern,
..., das erleichtert die tägliche Arbeit. Auch der Zugang
zum eigenen Webportal oder Moodle kann direkt vom Stick
erfolgen.
Projekt-Fach-Unterricht
im IT-Lehrerklassenzimmer: Der Fach-Unterricht wird
ganz automatisch zum Projektunterricht, IT im Klassenzimmer
als Variante für den Schulalltag wird befördert. IT
wird nur bei Bedarf, "on demand" benutzt. Der Lehrer
oder Einzelschüler als Multiplikator vor der Klasse und
die Schüler-Gruppen (an wenigen Notebooks oder EEE-PCs)
sind die typischen Akteure. Die Neuen Medien werden dann benutzt,
wenn sie inhaltlich gebraucht werden. IT und Stick als persönliches
Lernwerkzeug ergänzt hier den "Computerraum",
der primär als Trainings- und Testlabor funktioniert. Damit
bereitet die digitale Schultasche den Weg zum individualisierten
und kreativen Lernen, ganz im Gegensatz zum Lernen im Computerraum,
in dem zumeist standardisiertes Lernen stattfindet.
Website-Gestaltung
auf dem eigenen Stick, das digitale Schulheft: Die
Software Seamonkey (aus Österreich) ermöglicht zusammen
mit anderen Hilfsprogrammen (GeoHTML, XnView, ...) die attraktive
Gestaltung einer Website auf dem Stick. Das traditionelle
Schulheft in digitaler Form. Zahlreiche Webvorlagen erleichtern
und beschleunigen die Arbeit, ohne die individuelle Kreativität
zu beschränken. Copyright-Probleme kann es hier nicht geben,
man kann dazu aber viel lernen.
Google-Anwendungen
fachkundig nutzen: Google ist nicht nur "die"
Suchmaschine, Google bietet auch die Möglichkeit zum Online-Team-Management:
Notizbuch, Text&Tabelle, Kalender, Group- und Mail-Service,
Picasa-Webalben können gemeinsam in der Klasse, in der
Gruppe benutzt werden, so lassen sich Projekte mit Schwerpunkt
"Arbeit im Team" besonders effizient gestalten. Es
entstehen keine Kosten für Software oder ..., es lässt
sich auch von zu Hause aus arbeiten (Vorbereitung, Hausaufgabe,
...) Die Gruppe arbeitet hier als "geschlossene Veranstaltung",
das ist wichtig für die Beachtung von Copyrights.
Wiki
auf dem Stick: Wikipedia als Online-Wissensdatenbank
ist die Idee, die Vorlage. Solch ein Wiki selbst zu
bestücken, das ist hier die Aufgabe. Das Wiki auf dem Stick
wird zum zentralen Werkzeug der Informationsverarbeitung, das
Ergebnis ist Teil des digitalen Schulhefts, so wie die persönliche
Website auf dem Stick. Der Stick wird gleichzeitig zum Schultagebuch
und zum e-Portfolio.
Moodle
auf dem Stick: Einmal in die Rolle des Lehrers schlüpfen,
so wie es LdL schon lange praktiziert, das gelingt über
Moodle auf dem Stick in neuer Form. Lernarrangements selbst
erstellen, das ist hier die primäre Aufgabe. Die Inhalte
können sehr unterschiedlich sein: - methodische Trainingsaufgaben
(Skills), - Management-Training für die Projektgruppe, -
Stundenskizzen zu vorgegebenen Themen.
Und wo liegen
die Probleme und die Problemlösungen dieser Universal-Anwendung?
Die USB-Sticks
sind kostengünstig und schnell genug: 2 GB für 9 Euro,
4 GB für 18 Euro, die portable Software ist kostenfrei.
Der Online-Zugang im Klassenzimmer muss organisiert werden,
er darf das schulinterne IT-System nicht beeinträchtigen.
- Die Gestaltung
des USB-Sticks kann vorkonfiguriert sein, sie kann aber auch
durch den Lehrer selbst erfolgen. Auch Kopierstationen sind
verfügbar, so dass eine Klasse mit Updates schnell versorgt
werden kann. - Das Einspielen von neuen Unterrichtsbausteinen
ins WOS-Wiki bzw. WOS-Moodle während des Schuljahres ist
ein noch ungelöstes Problem. - Die notwendige Minimalausstattung
und die optimale Ausstattung (Hardware) im "Lehrerklassenzimmer"
für den effektiven Stickeinsatz ist noch zu wenig erprobt: Notebook+Beamer,
Power-LAN, Gigabit-Netzwerk zum Datenaustausch im Klassenzimmer-Windows-Netz
oder UMTS-Internet-Zugang, Videodidact View für die Beamer-Anzeige
der Notebooks oder EEE-PCs der Arbeitsgruppen.
Über den Inhalt
meiner digitalen Schultasche

|