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Die Vorgeschichte
dieser Pädagogischen Lernwerkstatt liegt in InfoSCHUL-Projekten
der Jahre 1997 bis 2002. Das vom BMBF geförderte Bundesprojekt "InfoSCHUL"
hat die neuen digitalen Medien als Unterrichtswerkzeuge in die Schule
gebracht. Nicht der PC, sondern der Mehrwert durch die PC-Anwendung
im Fachunterricht, stand im Fokus aller Bemühungen. Dies war dann das Prinzip der "Pädagogischen Lernwerkstatt", den die Stadtbildstelle und das Pädagogische Institut der Landeshauptstadt München erstmals organisiert haben. Die Definition einer PLW am Beispiel "Geowerkstatt": Eine "Geowerkstatt" ist eine Pädagogische Lernwerkstatt für die Schulgeographie. Sie hat die Aufgabe offene Unterrichtsformen und facherweiternde Unterrichtsvorhaben im Sinne einer "geographischen Bildung für nachhaltige Entwicklung" (gBfNE) zu fördern. Eine "Geowerkstatt" ist eine offene Fortbildungseinrichtung. Sie unterstützt alle erdenklichen Möglichkeiten bei der Erstellung innovativer und schüleraktivierender Unterrichtsmaterialien mit den Neuen Medien. Daneben spielt die Aufbereitung geeigneter Lernfelder eine vorrangige Rolle. Die Akteure sind Lehrer, Studenten, Wissenschaftler, Agendagruppen und Senioren. Sie arbeiten in Kleingruppen in freier Form oder unter fachkundiger Anleitung. Teamgeist, Erfahrungsaustausch und erworbene Gestaltungskompetenz sollen den Akteuren Schwung und Überzeugungskraft für den eigenen Unterricht und die Jugendarbeit vermitteln und den Unterricht schülergerechter sowie effizienter werden lassen. Durch eine geeignete PC-Ausrüstung mit Internetanbindung, eine Auswahl an Messgeräten für die Geländearbeit und eine besondere Lage in der Stadt-, Kultur- oder Kulturlandschaft ermöglicht die "Geowerkstatt" als "Naturlabor" für Jugendliche und Erwachsene eine High-Tech-orientierte vielfältige Begegnung mit der Natur- oder Kulturlandschaft. Die real oder virtuell erlebte Landschaft soll dabei als Lebens- und als Lernraum angesprochen und genutzt werden. Methodisch-inhaltliche Wege
können z.B. sein: Die methodischen Lernfelder
sollen intensiv ausgestaltet werden, weil sie auf einen Erwerb von
Gestaltungskompetenz hinauslaufen: Eine Öffnung geographischer Arbeitsansätze für biologische, physikalische, chemische, kulturgeschichtliche, wirtschaftliche oder künstlerische Fragestellungen ist Teil des Programms einer "Geowerkstatt". Ganzheitliche Ansätze sind verpflichtend. (Mehr dazu ...) Die Arbeitsergebnisse der "Geowerkstatt" werden im Internet zum freien Abruf durch Schüler oder Kollegen eingestellt und mit Klassen evaluiert. |