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Definition: Die Wahrnehmung ist das Vergleichen mit der persönlichen
Vergangenheit. Das Wiedererkennen, das Erinnern, das Neue Entdecken sind
assoziative Verknüpfungen mit der persönlichen Vorgeschichte.
"Was ist anders als bei uns?" "Was
war früher anders als heute?" Beide Fragen setzen beim
Bekannten an. Man stößt bei diesen Vergleichen auf quantitative
und auf qualitative Unterschiede. Sie helfen die eigene Wahrnehmung
zu differenzieren. Ein wichtiges Ergebnis liegt dann im Erkennen
und Bewerten von Disparitäten.
Die handlungsorientierte Seite wird bei den Arbeitstechniken
beschrieben. - Disparitäten messen - Disparitäten
darstellen - Disparitäten interpretieren - Ursachen von
Disparitäten aufdecken - Folgen von Disparitäten diskutieren
Auch Unterrichtskonzepte können sich den
Vergleich zur Aufgabe machen: - Im Reisebüro: Die Werbung
steuert die Wahrnehmung über das Vergleichen
Ein Rollenspiel kann die Andersartigkeit aufgreifen: -
Im Planspiel "Markt" wird eine Situation der Dritten Welt
nachgestellt - Im Planspiel "Arbeitskalender" wird
die Arbeit auf einer Plantage simuliert
Der hier dargestellte "Identitäts-Ansatz"
stärkt die nationale Identität ebenso wie die Offenheit
gegenüber der Andersartigkeit fremder Völker und Kulturen.
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