BfNE: Unsere Kinder sollen die gleiche Lebensqualität vorfinden wie wir sie in unseren besten Tagen auf der Erde erleben durften.

Wie lässt sich dies umsetzen?

Diese Frage ist der eigentliche Inhalt von BfNE.

Lebensqualität entsteht aus der Begegnung eines Menschen mit seinem Lebensraum. Solche Begegnungen lassen sich vielfältig steuern:
- Wissen zur Kulturlandschaft und zum System Erde als Grundlage der Wahrnehmung "Lebensraum"
- Training der Wahrnehmungsfähigkeit, z.B. über die Suche nach "Merk-würdig-keiten"
- Handlungsorientierte Experimente im Lebensraum, z.B. in Form von Orientierungsübungen oder naturwissenschaftlichen Geländeübungen
- Kulturlandschaft als Erlebnisraum begreifen, z.B. über Aktionen in Gruppen
- Den eigenen eingeschränkten Lebensraum über "Globalisierung" neu erleben und damit neue Identitäten aufbauen

Das Überdenken der Wirkung von Werbung, der Mut zur nationalen Identität und die Offenheit gegenüber unterschiedlichen Betrachtungsweisen zum geographischen Raum sind wichtige Verstärkungsmechanismen.

Langfristig sind Visionen zu beruflichen Möglichkeiten im eigenen Lebensraum notwendig. Kreative "Lebensansätze" aus Schwellenländern könnten Pate stehen. Solche "Lebensansätze" von gleichaltrigen Partnern (das sind auf der Erde immerhin 100 Mio Mitbewerber je Altersjahrgang) müssten im Fokus einer geographischen Bildung für nachhaltige Entwicklung kommuniziert werden.